Archiv für Juni 2007

Dorfpunks

http://ec2.images-amazon.com/images/P/3499241161.01._SCLZZZZZZZ_V37059994_.jpgVon vielen empfohlen, bei Amazon bestellt und gelesen … hier erfährst du mehr über mein Erlebnis mit dem Dorfpunk.

Rocko Schamoni erzählt über seine Jugend in dem kleinen Ort Schmalenstedt (gemeint ist Lütjenburg) Ende der 1970er
Jahre. Die Punkwelle aus England hat nun auch Schleswig-Holstein
erreicht und Rocko sowie seine Freunde sind begeisterte Anhänger dieser
Bewegung. Endlich hatte die Wut eine Sprache.Der Roman erzählt das Erwachsenwerden zwischen Punk, LSD, Alkohol, Frauen, Spießertum und dem Verlangen auszubrechen. Seine Reise gen Italien oder seine ersten sexuellen Erfahrungen … manche Geschichten von ihm lassen mich selbst Tage später drüber lächeln.

Herr Schamoni schreibt mit einer derartigen Lockerheit und Einfachheit. Deswegen liest sich das Buch recht gut, und ist schnell ausgelesen. Es ist irgendwie cool, die Geschichte über den Punk aus der Sicht eines damaligen Jugendlichen aus einem kleinen Kaff in Deutschland zu hören. Übrigens gibt es zwei weitere Bücher: Risiko des Ruhms (2000) und Sternstunden der Bedeutungslosigkeit (2007).

Mein Fazit:

Ein lustiges, unterhaltsames und lesenswerters Buch. Rocko Schamoni ist einfach ein unglaublicher Typ, was der alles in seiner Jugend erlebt hat, möchte wohl jeder andere auch zumindest teilweise erlebt haben. Für Fans der popkulturellen Bohème ist dieses Buch perfekt.

autor: rocko schamoni
seiten: 208
verlag: rowohlt (rororo)
veröffentlichungsjahr: 2004
eigene wertung: 1-

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50 Erste Dates

http://www.weltimkino.de/medien/images/3002.jpgDamals im Kino, gestern im TV. Adam Sandler und Drew Barrymore in einem überaus unterhaltsamen Film.

Man stelle sich vor, man verliebt sich während des Frühstückes in einer hawaiianishcen Bar in ein Mädchen … nennen wir sie Lucy. Schon am nächsten Tag möchte man sie wieder sehen, und über Stinkefinger und Walroßforschung sprechen … und als man sie wieder sieht, erkennt sie einen nicht wieder. Natürlich ist das für ihn, nennen wir ihn einfach mal Henry, etwas besorgniserregend. Was war wohl geschehen. Autounfall, Verlust des Kurzzeitgedächtnisses … und einfach mal immer der gleiche Tag gelebt. Aber Henry bekommt sie nicht mehr aus dem Kopf, macht sich jeden Tag daran, sie neu kennenzulernen … und erlebt so mit ihr 50 erste Dates.

Adam Sandler, zuletzt beeindruckender Schauspieler in Klick!, hat schon damals in 50 erste Dates gezeigt, dass er trotzdem lustig sein kann, selbst wenn die Geschichte eigentlich, wenn man es recht bedenkt, doch irgendwie ernst ist. Seine Liebe zu Walrossen und die lustigen Anbaggerungsversuche jeden Tag aufs Neue lassen 50 erste Dates zu einem überaus lustigen Film werden.

Mein Fazit:

Lustiger Film, tolle Schauspieler, schöne Location (ich liebe Hawaii) … eigentlich ein überaus uneterhaltsamer Film. Aber ich muss zugeben, dass ich den Film erst beim zweiten Mal sehen so richtig verstand. Aber das war damals bei Click auch schon. Aber so viel Tiefgründigkeit wie eben in Click findet man hier nicht.

ot: 50 first dates
produktionsland: usa
fsk: freigegeben ohne altersbeschränkung
veröffentlichungsjahr: 2004
imdb-wertung: 6,8
eigene wertung (schulnote): 2-

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A Scanner Darkly

http://www.lovefilm.com/lovefilm/images/products/4/71124-large.jpgEin Animationsfilm, wie man vermutet. Aber doch erkennt man das Gesicht von Keanu Reeves auf derm Covers. Und Winona Rider. Was ist da also los? Kurz gesagt: der Film wurde gedreht, und dann am Computer rotoskopiert, dass heißt, der gesamte Film wurde noch einmal überarbeitet. Und so sieht nun alles wie gezeichnet aus. Und eins kann gesagt werden … das ist eine geniale Sache!

Der Plot spielt in der nahen Zukunft. Sozusagen 7 Jahre danach … egal wann man sich den Film ansieht. DIe USA kann mit dem übermäßigen Drogenkonsum nicht mehr umgehen … und wird so zu einem riesigen Überwachungsstaat. Der geheime Ermittler, mit dem Decknamen Fred, welcher in seiner Undercoverarbeit im Drogenmilieu selbst der Droge Substanz T verfallen ist, bekommt von seinem Vorgesetzten den Auftrag, einen gewissen Bob Arctor zu observieren. Sein eigene Identität. Dass man ihn nicht erkannt hat, liegt an den Scramble Suits, Anzüge, die jede Sekunde zwischen verschiedenen gespeicherten Gesichtern und Körpern wechelt. Das heißt, man kann den Typen darin niemals identifizieren. Nur in diesem Anzug gelingt es ihm, seinen Auftrag zu erfüllen. Aber schön langsam fällt es ihm immer schwerer zwischen Fred und Bob zu unterscheiden.

Ob Keanu Reeves, Robert Downy Jr. Woody Harrelson, Winona Ryder oder Rory Cochraine … alle Schauspieler spielen ihre Rollen so einzigartig und so großartig. Vor allem Cochraine mit seinen Halluzinationen war lustig anzusehen und irgendwie doch auch erschreckend. Winona Ryder habe ich seit langem nicht mehr in einen Film spielen sehen … aber dieses Mal spielt sie wirklich sehr beeindruckend und … verhilft dem Film zu einem überraschenden Ende.

Die Animationen sind großartig, die zeitweise verwackelten Räume spiegeln gut die Gedanken von Philip K. Dick wieder. Dick schrieb übrigens unter anderem die Grundlagen zu den Filmen Minority Report, Blade Runner und eben A Scanner Darkly. Dieser Film soll seine Erfahrungen mit Drogen wiederspiegeln.

Mein Fazit:

Ein manchmal lustiger, manchmal erschreckender, manchmal auch tiefsinniger FIlm über den übermäßigen Konsum von Drogen. Sicherlich nicht verherrlichend, oft abschreckend. Warum der Film im deutschsprachigen Raum keine große Promotion bekam verstehe ich bis heute nicht. Denn er hätte wohl Millionen reingespielt (auch in den USA wurde er nicht gerade gepusht). Ein sehenswerter, interessanter Streifen mit einer tollen Animationstechnik.

ot: a scanner darkly
produktionsland: usa
fsk: freigegeben ab 16 jahren
veröffentlichungsjahr: 2006
imdb-wertung: 7,3
eigene wertung (schulnote): 1

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Paris 2054 – Renaissance

Ich liebe Zukunftsvisions-Filme. Und ich liebe Animationsfilme. Ich liebe Action-Filme und ich liebe … ja. Das wars eigentlich. Und durch meine Interesse an „A Scanners Darkly“ stieß ich auf Amazon.de auch auf den Film „Paris 2054 – Renaissance“. Nachdem ich einige Recherchen angestellt habe, und mir der Animationsstil ungemein gefiel, habe ich ihn mir gleich besorgt. Und … wundervoll.

Eine Zukunftvision. Verpackt in packender Black & White – Animation. Um was es geht? Im Jahre 2054 wird Ilona Tasuiev, eine Mitarbeiterin der riesigen Kosmetikfirma Avalon, entführt. Barthélémy Karas macht sich nun auf die Suche nach ihr. Und lüftet schon langsam das Geheimnis, das bis zum finalen Showdown zum Nachdenken anregt. Und sogar etwas darüber hinaus.

Die Animationen sind großartig. Eigentlich dachte ich, dass Renaissance wie A Scanner Darkly mit echten Schauspielern gedreht wurde und dann sozusagen rotoskopiert wurde. Aber naja, bei genauerem Hinsehen bzw. dem Weiterlaufen des Films bemerkt man, dass ein menschliches Gesicht zum Beispiel viel stärkere Konturen hat. Aber ganz Paris wurde so schön animiert, vor allem die Plätze mit dem Boden aus Glas. Die Geschichte ist spannend und interessant erzählt. Und ja, der Film regt zum Nachdenken an.

Mein Fazit:

Packende Story, schöne Animation, coole Location, und gute Synchronsprecher (in der englischen Fassung spricht Daniel Craig Barthélémy Karas). Und vor allem einfach die coole Idee mit dem sexy Schwarz & Weiß – Spielereien … wunderbar. Sicherlich ein super Film. Wobei man zeitweise etwas Probleme damit hat, richtig zu folgen.

ot: renaissance
produktionsland: frankreich
fsk: freigegeben ab 12 jahren
veröffentlichungsjahr: 2006
imdb-wertung: 6,9
eigene wertung (schulnote): 2+

Shrek der Dritte

http://www.canmag.com/images/front/shrek2/shrek3teaserposter.jpgNach Fluch der Karibik 3 habe ich mich nun auch an Shrek, den Dritten rangewagt. Was ich davon halte, und warum … ja, warum früher einfach alles besser war, gibts hier.

Shrek war für mich einer der besten Animationsfilme. Keine Längen, typischer Not-Disney – Humor. Und ein interessanter bis nachdenklicher (Anti-)Held. Shrek 2 entwickelte sich für mich zu einem der besten Filme, die jemals gemacht wurden. Natürlich nicht so … ähm … so wie Donnie Darko oder Sin City oder Philadelphia. Aber auf eine bestimmte Art und Weise kam ich bei diesem Film einfach nicht aus dem Lachen raus. Die ganzen Anspielungen auf die Filme waren großartig, in fast jeder Szene wurde ein Blockbuster der letzten Jahre veräppelt. Eine Art niveauvolles Scary Movie. Die Animationen wurden besser und besser. Und ich konnte den dritten Teil kaum mehr erwarten.

Nun ja. Jetzt war ich drinnen im Kino. Und irgendwie bin ich ein bisschen enttäuscht. Natürlich tauchten alle Charaktere aus den ersten beiden Teilen auf, Pinocchio und das Lebkuchenmännchen haben ihre legendären Auftritte. Aber es fehlt irgendwie das bestimmte Etwas. Die Hommagen an Filme habe ich irgendwie am meisten vermisst. Und ich glaube, im Gegensatz zum zweiten Teil, werde ich beim zweiten Mal ansehen nicht auf so viele versteckte Dinge stoßen. Der Film scheint mir mehr und mehr für Kinder gemacht zu werden. Sicherlich gibt es noch Witze, über die die Kinder lachen und Witze, worüber die Erwachsenen lachen. Aber ich finde, dass die Erwachsenen-Witze dezent nachgelassen haben.

Das fehlt mir beim dritten Teil. Worum es geht? Am Totenbett erklärt der König von Weit Weit Weg Shrek zum nächsten König. Da er sich aber Fehl am Platze sieht, macht er sich auf die Suche nach dem wahren Thronfolger, den scheinbaren Loser Arthus. Aber Prinz Charmin’ ist immer noch da … und er versammelt die Riege der Bösewichte um sich.

Mein Fazit:

Unterhaltsamer Animationsfilm mit unvergleichlichen Animationen, einem typischen Shrek-Witz und einem interessanten Plot. Doch an den zweiten Teil kommt der dritte irgendwie fast nie ran. Der Kater hat sich zum geheimen Star entwickelt (so wie Scratch in Ice Age). Aber mir fehlen irgendwie die neuen Charaktere auf der guten Seite. Sicherlich sehenswert für alle Fans der ersten beiden Teile. Aber erwartet nicht unbedingt eine Steigerung. Rezension ist angesagt.

ot: shrek the third
produktionsland: usa
fsk: freigegeben ohne altersbeschränkung
veröffentlichungsjahr: 2007
imdb-wertung: 6,5
eigene wertung (schulnote): 2-

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Simpsons-Mania …

Ich denke, das absolute Kino-Highlight 2007.

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GTA San Andreas

Sind wir nicht alle mit dem Traum erwachsen geworden, Gangster zu werden? Als Farbiger durch die Ghettos zu ziehen, ungewünschte Menschen zu erschießen und mit einer Nutte zu schlafen? Sich immer mehr Gegenden zu seinem Eigentum zu machen, und immer mehr Menschen zu unterwerfen? War das nicht jedermanns/jederfraus Traum? Nicht. Okay. Ich verstehe es.

Mein Traum war es auch nie. Doch als mich DMA Design zum ersten Mal in die Rolle dieses kleinen Menschen schlupfen ließ, den ich leider nie genauer sah, und der eigentlich auch nichts anderes konnte, als schießen und mit dem Flammenwerfer zu hantieren, fing ich an, diese Art von Spielen zu lieben. GTA 2 war eines meiner ersten Spiele. Und wird wahrscheinlich auch eines meiner letzten sein. Und ich verfolgte den wundersamen Aufstieg dieser Serie mit. DMA Design schickte die Lemminge das letzte Mal in den Tod, nannte sich Rockstar Games, wandte sich GTA 3 zu, und verpackte von nun an die Städte aus Teil 1 in ein 3D-Gewand. Und ich gebe es zu. Ich habe sie alle geliebt. Alle … aber …

Ich war der namenlose Waschlappen-Typ in Liberty City. Ich war Tommy Vercetti in Vice City. Und nun verlangte Rockstar Games in die Rolle des CJ, des Carl Johnson zu schlüpfen. Aber ich fühle mich nie wohl in meiner dreidmensional-generierten Haut. War Liberty City einfach nur cool, da es zum erten Mal eine so große Welt zum frei begehen und befahren gab (nur Driver zuvor hatte mich so beeindruckt … und da konnte ich nur Autofahren). Vice City war hingegen ein durch und durch durchgestyltes Game, welches die 80er wiederauferstehen ließ. Aber was sollte der ganze Scheiß mit den Gangs und den Ballas und all dem ganzen. Ich fühlte mich nicht wohl, als klischeehaft bedingter schwarzer Killer. Klar, auch er ist ein Mensch. Hat seinen kleinen Bruder und seine Mutter verloren. Aber sollte er daraus nicht etwas lernen. Eigentlich schon. Aber er kommt wieder zurück. Nach San Andreas. Und das ist natürlich auch klar. Gangsta müssen kiffen.

Der Humor der GTA-Spiele hat mir schon immer gefallen. Aber mir fehlte einfach dieses “Elvis Has Left The Building”-Feeling. Vielleicht war mir das Spiel zu ernst. Ich verstand die Anspielungen vielleicht auch gar nicht. Ich war viel zu eingenommen von den Klischees, die hier in diesem Spiel wieder breitgetreten werden. Korrupte Bullen, farbige Schwerverbrecher, Gangs. Und überall sind Waffen. Selbst Prostituierte tragen unter ihrem Bikini eine Pistole.

Na klar, San Andreas ist natürlich beeindruckend. VIel Land zu befahren, viel Musik zu hören, viele Waffen zu benutzen, viele Missionen zu lösen. Aber überfordert es einen nicht? Ist es nicht schon viel zu sehr ein Second Life. Oder ein Tamagotchi in Form von CJ? Er muss essen, er muss Sport betreiben, muss Radfahren üben, muss einfach mal so seine Skills verbessern. Das offenbart zwar neben dem Action-Genre und dem Rennspiel-Genre dem Spieler auch etwas das Rollenspiel-Genre. Schön und gut. Aber war es nicht eigentlihc immer mein Wunsch, ein Spiel wie GTA 3 (Liberty City) zu spielen? Musste es so viel schlimmer wurden.

Alles in allem ist San Andreas viel zu überladen. Viel zu protzig kommt es daher. Viel zu wichtig nimmt es sich selbst. Grafisch leicht weiterentwickelt, spieltechnisch zu schnell weitentwickelt. Versuchte ich den ersten Teil der Trilogie noch am Stück auszuspielen, steige ich hier schon meist nach einer halben Stunde aus. Der Charme ist weg. Der Spaß ist weg. Was bleibt sind viel zu viele Möglichkeiten. Welche ich aber nie annehmen möchte.

(6 von 10)

Collateral

 

Michael Mann. Ein Regisseur, dessen Name schon vorauseilte, als ich noch keinen einzigen Film von ihm gesehen habe. Tom Cruise, ein Schauspieler, den ich weder in Mission: Impossible, noch in Top Gun, Es Geschah Am 4. Juli oder Eyes Wide Shut mochte. Jamie Foxx, ein Schauspieler, durch den ich durch seinen Oscar aufmerksam wurde, der mich in der Rolle von Ray Charles begeisterte und wegen dem ich mir Miami Vice angesehen hätte. Der Mix von allem? Collateral.

Die Hauptfigur Vincent ist ein routinierter Auftragsmörder, der für eine große Organisation, die sich am folgenden Tag vor der Grand Jury eines Gerichts verantworten muss, arbeitet. Er soll die Hauptzeugen in der Nacht vor dem Prozess beseitigen.

Max, die andere Hauptfigur, nimmt ihn als Taxifahrer zufällig auf, nachdem er einen weiblichen Fahrgast abgesetzt hat. Vincent bietet Max einen größeren Betrag, um sein Taxi und ihn für die Nacht anzumieten. Max willigt ein.

Und so beginnt einer der spannendsten Filme, die ich gesehen habe. Man sitzt // liegt angespannt in seiner Couch, sieht sich diese wunderschönen Bilder an, L.A. bei Nacht. Und Tom Cruise scheint als Vincent auch endlich einmal zu überzeugen. Der Film ist fulminant inszeniert, und ja, auch wenn ich nur aus anderen Kritiken zitiere … die dritte und vielleicht wichtigste Hauptrolle spielt die Stadt.

Übrigens: Michael Mann schließt mit Collateral einen Kreis. Der Film beginnt am Airport, Heat (Mann’s bisher größter Erfolg) endet dort. Und Collateral endet in der U-Bahn, dem Anfangspunkt von Heat.

Mein Fazit:

Ein absolut sehenswerter Film.  Spannender Plot, super Schauspieler und ein … wie immer … hervorragender Regisseur. Die Bilder sind absolut sehenswert, man fiebert mit. Und … ja. Einfach super.

ot: collateral
produktionsland: usa
fsk: freigegeben ab 16 jahren
veröffentlichungsjahr: 2004
imdb-wertung: 7,7
eigene wertung (schulnote): 1

Fluch der Karibik 3 – Am Ende Der Welt

Ist 2007 das Jahr der dritten Teile? Neben Spider-Man 3, Shrek der Dritte und Das Bourne Ultimatum und Oceans Thirteen taucht nun auch Jack Sparrow mit Pirates Of The Caribbean – At World’s End wieder aus den sieben Weltmeeren auf.

Ich habe ja nichts gegen Fortsetzungen. Solange sie gut sind. Spider-Man 2 war gut. Die Bourne Verschwörung war gut. Oceans Twelve hinkte hinterher. Shrek 2 war großartig. Und Fluch der Karibik – Deads Man Chest war irgendwie nur eines. Eine 150 minütige lustige, spannende und underhaltsame Überleitung auf den dritten Teil. Mir hat er gefallen, selbst wenn er etwas zu lange war. Viel zu oft sagte ich mir … jetzt müsste er aus sein. Und er ging trotzdem noch weiter.

Und so ging ich heute ins Lichtspielhaus und führte mir den dritten Teil zu Gemüte. Und ich war positiv überrascht. Die Action geht weiter, Johnny Depp ist wieder einmal großartig, es gibt viele Wendungen, und spannende Schlachten. Gore Verbinski hat mit seiner Regie mal wieder großartige Arbeit geleistet.

Über den Inhalt kann ich eigentlich nicht viel verraten. Es geht um die Zurückholung des Captain Jack Sparrow, um den Kampf gegen die Flying Dutchman und natürlich gegen die East India Trading Company. Wichtig wäre noch, darauf hinzuweisen, dass Jack Sparrows Vater, wie schon lange angekündigt von Keith Richards (Rolling Stones) gespielt wird. Und unbedingt nach dem Abspann im Kino drinnen bleiben. Die Credits dauern zwar lang, aber man hat doch für den ganzen Film sein Geld bezahlt, oder?

Mein Fazit:

Ein spannender, unterhaltsamer, lustiger und auch interessanter Film, der teilweise dann doch mit Längen zu kämpfen hat. Aber die actiongeladenen Kämpfe holen den Film wieder zurück. Johnny Depp verleiht dem ganzen Piratendasein seinen typischen Touch und macht so den Film zu einem sehenswerten Blockbuster-Movie.

ot: the pirates of the caribbean – at world’s end
produktionsland: usa
fsk: freigegeben ab 12 jahren
veröffentlichungsjahr: 2007
imdb-wertung: 7,4
eigene wertung (schulnote): 2


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