A Scanner Darkly

http://www.lovefilm.com/lovefilm/images/products/4/71124-large.jpgEin Animationsfilm, wie man vermutet. Aber doch erkennt man das Gesicht von Keanu Reeves auf derm Covers. Und Winona Rider. Was ist da also los? Kurz gesagt: der Film wurde gedreht, und dann am Computer rotoskopiert, dass heißt, der gesamte Film wurde noch einmal überarbeitet. Und so sieht nun alles wie gezeichnet aus. Und eins kann gesagt werden … das ist eine geniale Sache!

Der Plot spielt in der nahen Zukunft. Sozusagen 7 Jahre danach … egal wann man sich den Film ansieht. DIe USA kann mit dem übermäßigen Drogenkonsum nicht mehr umgehen … und wird so zu einem riesigen Überwachungsstaat. Der geheime Ermittler, mit dem Decknamen Fred, welcher in seiner Undercoverarbeit im Drogenmilieu selbst der Droge Substanz T verfallen ist, bekommt von seinem Vorgesetzten den Auftrag, einen gewissen Bob Arctor zu observieren. Sein eigene Identität. Dass man ihn nicht erkannt hat, liegt an den Scramble Suits, Anzüge, die jede Sekunde zwischen verschiedenen gespeicherten Gesichtern und Körpern wechelt. Das heißt, man kann den Typen darin niemals identifizieren. Nur in diesem Anzug gelingt es ihm, seinen Auftrag zu erfüllen. Aber schön langsam fällt es ihm immer schwerer zwischen Fred und Bob zu unterscheiden.

Ob Keanu Reeves, Robert Downy Jr. Woody Harrelson, Winona Ryder oder Rory Cochraine … alle Schauspieler spielen ihre Rollen so einzigartig und so großartig. Vor allem Cochraine mit seinen Halluzinationen war lustig anzusehen und irgendwie doch auch erschreckend. Winona Ryder habe ich seit langem nicht mehr in einen Film spielen sehen … aber dieses Mal spielt sie wirklich sehr beeindruckend und … verhilft dem Film zu einem überraschenden Ende.

Die Animationen sind großartig, die zeitweise verwackelten Räume spiegeln gut die Gedanken von Philip K. Dick wieder. Dick schrieb übrigens unter anderem die Grundlagen zu den Filmen Minority Report, Blade Runner und eben A Scanner Darkly. Dieser Film soll seine Erfahrungen mit Drogen wiederspiegeln.

Mein Fazit:

Ein manchmal lustiger, manchmal erschreckender, manchmal auch tiefsinniger FIlm über den übermäßigen Konsum von Drogen. Sicherlich nicht verherrlichend, oft abschreckend. Warum der Film im deutschsprachigen Raum keine große Promotion bekam verstehe ich bis heute nicht. Denn er hätte wohl Millionen reingespielt (auch in den USA wurde er nicht gerade gepusht). Ein sehenswerter, interessanter Streifen mit einer tollen Animationstechnik.

ot: a scanner darkly
produktionsland: usa
fsk: freigegeben ab 16 jahren
veröffentlichungsjahr: 2006
imdb-wertung: 7,3
eigene wertung (schulnote): 1

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2 Antworten zu „A Scanner Darkly“


  1. 1 AlexielSakuya Januar 6, 2009 um 2:25

    ich find sowas auch gut und ich werd mir den mal, demnächst ansehen^^

    vorallem mag ich Key.^ö^

  2. 2 AlexielSakuya Januar 6, 2009 um 2:27

    ach ja.. ich grüße das haus!!
    und meerschweinchen^^ +nadi

    eure K.iska ^x^


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